1. Prüfen, ob wirklich ein Notfall vorliegt
Besteht eine akute Gefahr, weil etwa Rauch entsteht oder eine gefährdete Person eingeschlossen ist, rufen Sie die zuständige Notrufstelle an. Ohne eine solche Gefahr können Sie zunächst prüfen, ob Mitbewohner, Familie oder eine andere berechtigte Person einen Ersatzschlüssel haben. Klettern über Balkone oder riskante Fensterwege ist keine sichere Alternative.
2. Türsituation genau beschreiben
Wurde der Schlüssel vor dem Schließen gedreht oder ist die Tür nur eingerastet? Befindet sich ein Schlüssel innen? Gibt es eine zusätzliche Verriegelung? Diese Angaben beeinflussen die mögliche Öffnung. Machen Sie keine gewaltsamen Versuche an Schloss oder Beschlag. Dabei können Schäden entstehen, die die spätere Arbeit aufwendiger machen.
3. Den gesamten Preis klären
Beschreiben Sie die vollständige Situation und fragen Sie nach dem Endpreis mit Anfahrt, Arbeitszeit, Umsatzsteuer und möglichen Zuschlägen. Klären Sie auch, welche Leistungen in der genannten Pauschale enthalten sind und wann ein separates Angebot erforderlich wird. Ein „ab“-Preis ohne Zeitfenster und Leistungsumfang reicht für eine Entscheidung nicht aus.
4. Nachweis vorbereiten und Öffnung abstimmen
Halten Sie einen geeigneten Nachweis für Ihre Zutrittsberechtigung bereit. Liegt der Ausweis drinnen, sprechen Sie das vorab an. Vor Arbeitsbeginn werden Vorgehen und Kosten besprochen. Bei einer intakten, nur zugefallenen Tür ist ein Zylinderwechsel nicht automatisch nötig. Lassen Sie sich erklären, falls ein Austausch vorgeschlagen wird.